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Hoppla!

Neue, verrückte Wege der Meditation! (angepasst an die heutige Zeit) Neue, verrückte Wege der Meditation! (angepasst an die heutige Zeit)
Es gibt unzählige Möglichkeiten einen meditativen Zustand zu erreichen; manchmal tätigen wir das auch ganz automatisch! Hier habe ich Dir 5 Beispiele zusammengetragen, die... Neue, verrückte Wege der Meditation! (angepasst an die heutige Zeit)

Es gibt kein geschriebenes Gesetz, das besagt, dass wir in einem ruhigen Raum auf einem Kissen sitzen müssen, um zu meditieren. Weil wir das so denken, entgeht uns, dass jeder von uns täglich meditiert, und wenn es nur 20s sind, in denen wir uns rausnehmen. Hier habe ich Dir 5 Beispiele zusammengetragen, die zeigen, dass wir jeden Tag einen Prozess benutzen, der in einer Meditation intensiviert wird.

1. Abwaschen / Reinigen

Die Ikone der Meditationslehre und Zen Meister Thich Nhat Hanh schrieb in Das Wunder der Achtsamkeit, dass, um unsere häuslichen Pflichten zu einer Übung der Achtsamkeit umzuwandeln, wir die Notwendigkeit, dies jetzt zu tun, loslassen müssen, und uns stattdessen in die Körperlichkeit dieser Aufgabe selbst versenken sollen. Wenn wir Geschirr spülen, müssen wir das Gefühl des Wassers auf unserer Haut genießen, das Geräusch von Geschirr in der Spüle, die Leichtigkeit des Wassers und der Blasen.

2. Alkohol

Es heißt, wenn wir ein abendliches Glas Wein oder Bier haben, können wir dieses Ritual noch stressfreier machen, indem wir uns dafür entscheiden, unser Getränk bewusst zu trinken. Spüre das Gewicht des Glases, atme vor jedem Schluck das Aroma ein, lasse die Flüssigkeit einen Moment im Mund sitzen und beobachte die Veränderungen im Körper.

Ich empfehle Dir aber auf Alkohol zu verzichten und stattdessen Cannabis zu benutzen. Die Herausforderung mag vielleicht um ein Vielfaches größer sein, allerdings steigt mit der Herausforderung auch der Nutzen dieser Pflanze!

3. Rasieren

Einstein sagte einmal, dass seine besten Ideen beim Rasieren entstanden. Es lag daran, weil er sich beim Rasieren intensiv einer Geist-Körper-Praxis hingab. Und wir können das auch! Wir können eine Rasur, ein Shampoo, eine Dusche oder ein Bad in eine Achtsamkeitsübung umwandeln, indem wir unsere Sinne erneut verwenden, um unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was wir tun, und nicht auf das, was wir denken.

4. Gehen

Eine Spaziermeditation ist eine große Alternative zur sitzenden Meditation. Um jeden Spaziergang in eine bewegende Meditation zu verwandeln, lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf den Körper und spüren, wie sich unser Gewicht verlagert, wie unsere Füße abblättern und dann auf den Boden fallen, während sich unser Körper durch den Raum bewegt. Wir bleiben bei jedem Fußschritt und lenken die Tendenz ab, nachzudenken, was passieren wird, wenn wir ans Ziel ankommen.



5. Lauschen

Wir öffnen unsere Ohren, denn die Welt um uns herum kann sehr meditativ sein. Unsere Absicht es, uns nicht auf einen bestimmten Ton zu konzentrieren, sondern alle Töne zeitgleich wahrzunehmen. Wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, um alle Aufmerksamkeit auf das Gehör zu richten, ist dies für den Geist wie Ruhe. Es hilft uns auch dabei, uns mit dem Reichtum unserer unmittelbaren Umgebung zu beschäftigen und Details herauszufinden, die wir sonst vermissen würden.

Wir sehen, es gibt unzählige Möglichkeiten einen meditativen Status zu erreichen; manchmal tätigen wir das auch ganz automatisch!

//Niluxx





  • Anonymous

    15. November 2018 #1 Author

    Ich hab noch eine “verrückte” Meditation. Ich “quote” mich mal selber aus einer anderen Unterhaltung:

    “Weil das mit der „Dissoziation” so vielversprechend klingt, habe ich aber kleinen Trick: Ein paar mal im Sitzen tief ein- und ausatmen und dann abrupt aufstehen, einen ganz, ganz tiefen Atemzug (durch den Mund) nehmen, Atem halten und den Körper anspannen, so als würde man sich morgens strecken. Bin dabei schon 2 oder 3 mal umgekippt und hatte unkontrollierte Zuckungen in Armen und Beinen. Aber das war definitiv eine Dissoziation. Nach [dem Bewusstseinsforscher Jonathan] Dilas sollten die Zuckungen die Freisetzung von Energie sein (bei ihm hätten mal die Zähne geklappert). Aber das ist too much. Es ist besser vorm umkippen, den Atem wieder rauszulassen. Man nimmt vorher so ein „elektrisches“ Brummen wahr und die Außenwelt sieht aus wie ein Hologramm. Aber man sieht die Welt mal kurzzeitig wie sie wirklich ist, ohne dass das Gehirn was dazudichtet. Ist ein cooles Gefühl, diese leere Wahrnehmung frei von jeglichen Assoziationen. Ich hab in diesem Zustand mal meine Fernbedienung auf dem Tisch nicht erkannt, ich wusste einfach nicht mehr was das da ist. Das ganze geht nach ein paar Sekunden weg, aber man fühlt sich ein bisschen besser, weil man mal kurz „zu Hause“ war.”

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