Das gesunde Gehirn! Das gesunde Gehirn!
Fällt es Dir schwer, Sachen zu behalten? Kannst Du Dich nicht richtig konzentrieren? Hast Du einen Nebel im Kopf und fühlst Dich müde? Ist... Das gesunde Gehirn!

Fällt es Dir schwer, Sachen zu behalten? Kannst Du Dich nicht richtig konzentrieren? Hast Du einen Nebel im Kopf und fühlst Dich müde? Ist die Lust am Leben oder Motivation verloren gegangen? Sagen Dir die Menschen, dass das zum Alterungsprozess dazugehört? Glaube ihnen nicht!

Im alltäglichen Leben sind wir uns garnicht so sehr bewusst über die Tatsache, dass unser eigenes Gehirn zumindest genauso viel Aufmerksamkeit und Pflege bedarf, wie wir es für andere Bereiche des Lebens tätigen. Aber wie können wir unserem Gehirn etwas Gutes tun? Es scheint eine der ewigen Fragen zu sein, das Gehirn und somit unseren Geist auf einem höchstmöglichen gesunden Level zu halten.

Als einer der weltweit führenden Doktoren, auf den Gebieten chronischer Erkrankungen, Autoimmun-Erkrankungen und komplexen neurologischen Störungen, hat Dr. Datis Kharrazian weltweit Tausende von Gesundheitsfachkräften geschult. In seinem neuen Buch “Was ist bloß mit meinem Gehirn los?”, widmet er sich genau dieser ewigen Frage (Wie können wir unserem Gehirn etwas Gutes tun?) und verspricht endlich Klarheit im Dickicht der Theorien und Ratschläge zu schaffen. Ich hatte das Vergnügen dieses Buch in englischer Sprache bereits vor einiger Zeit lesen zu dürfen, und bin erfreut, dass es nun auch in Deutsch erscheint.

Darin räumt Dr. Datis Kharrazian zuerst den Mythos weg, dass unsere Gehirnfunktion mit dem Alter verbunden sei. Wir Menschen haben es, sowie wir älter werden, in unseren eigenen Händen, ob wir entweder eine größere Neuronenplastizität entwickeln oder einem größeren neuronalen Tod und einer stärkere Degeneration erleiden.

Dr. Datis Kharrazian: “Sollten wir einen Rückgang unserer Gehirnfunktion feststellen, d.h. wenn es für Dich schwieriger geworden ist, neue Dinge zu lernen, muss die chemische Umgebung im Gehirn verändert werden, um wieder zu funktionieren. Wenn das Gehirn nicht richtig funktioniert, bedeutet dies, dass die Umgebung so beschaffen ist, dass es keine Plastizität erlangen kann und dass es zu einem beschleunigten Neuronenverlust oder einer Neuronendegeneration kommt. Wir dürfen die abnehmende Gehirnfunktion nicht prinzipiell auf das Alter schieben.”

Nun könnte man fragen, woher wir wissen sollen, wie hoch die potenzielle Plastizität unseres Gehirns ist? Es ist einfach – frag’ Dich, ob es in letzter Zeit leichter oder schwerer geworden ist, etwas Neues zu lernen oder neue Fähigkeiten zu erwerben, als noch vor fünf Jahren. Wenn es einfacher ist, dann hast Du ein Gehirn mit größerem Plastizitätspotential entwickelt. Wenn es schwieriger ist, dann ist das Gehirn mit ineffizienter Plastizität entwickelt, und laut Dr. Kharrazian verlierst Du dann wahrscheinlich Deine Neuronen schneller.

Wir können der Wissenschaft also Recht geben, wenn sie sagt: Höre auf zu rauchen! Ernähre Dich gesund! Verändere dadurch die chemische Umgebung Deines Gehirns! Verzichte auf Alkohol, Energydrinks und chemische Zusatzstoffe (wie Aspartam). Sorge für ausreichend Bewegung! Sobald Du Deine Neuronen stimulierst, wachsen ihre Zweige (‘Dendriten’ genannt) nach außen in die umgebenen Neuronen, ähnlich wie die Wurzeln der Pflanzen wachsen, um Wasser zu finden. Diese Verzweigung führt zu einer besseren Kommunikation zwischen den Neuronen und zu einer besseren Gehirnfunktion. Man nennt das Plastizität oder die Fähigkeit, einen Weg im Gehirn aufzubauen.

Dr. Datis Kharrazian: “Die Plastizität des Gehirns hängt von zwei Faktoren ab. Zuerst braucht es Anregung, um das Ausbreiten in andere Neurone zu aktivieren. Zweitens braucht es die geeignete chemische Umgebung, um sich verzweigen zu können. Beide Faktoren sind für die Änderung wichtig.”

Wenn in einem gesunden Gehirn die Neuronen stimuliert werden, schaffen sie mehr Verzweigungen ineinander, so dass sie effizienter kommunizieren können. Je entwickelter unser neuronales Kommunikationsnetzwerk wird, desto mehr Funktion haben wir letztendlich zur Verfügung. Der Punkt ist: Obwohl wir mit zunehmendem Alter weniger Neuronen haben, haben wir mehr Verzweigungen und eine verbesserte Kommunikation, vorausgesetzt wir kümmern uns um unser Gehirn!

Dr. Datis Kharrazian: “Vergleichen wir das Gehirn eines fünfjährigen Kindes mit dem eines Erwachsenen. Das Kind hat mehr Neuronen und größere Synapsen, aber es hat weniger Koordination, Fokus und Kognition, weil dessen Gehirn noch keine effiziente Neuronenkommunikation entwickelt hat. Jedoch, wenn sowohl das Kind als auch der Erwachsene eine neue Sprache zur gleichen Zeit lernen sollen, wird das Kind das größere potenzielle Lernen haben, weil es mehr Neurone und Synapsen hat, um damit zu arbeiten.”

Wir können also sagen, dass, je gesünder unsere Neuronen sind, desto mehr Potenzial haben sie, ein starkes Kommunikationsnetzwerk miteinander zu entwickeln. Mit der Verbesserung der Neuronenkommunikation wird das Gehirn effizienter und funktioneller.

Was haben alte Leute und Neugeborene gemeinsam?

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass sich Säuglinge sehr oft mit älteren Menschen hervorragend verstehen und zusammen lachen? Es heißt nicht umsonst: “Man sagt, alte Leute werden wieder Kinder!” (William Shakespeare) Dr. Kharrazian stellt klar, dass das an den parasympathischen und sympathischen Systemen liegt.

 

Die Gehirne von Babys und alten Menschen sind ähnlich wie ihre parasympathischen und sympathischen Systeme arbeiten, d.h. bei Babys hat sich das parasympathische System noch nicht entwickelt – sie können nicht gut verdauen, sie haben hohe Herzfrequenzen und ihre Pupillen sind geweitet – alles Aspekte der sympathischen Dominanz. Wenn sie anfangen, sich zu bewegen und das Gehirn sich entwickelt, feuert das Gehirn in einer anderen Sequenz (PMRF) und erzeugt mehr parasympathische Aktivität, d.h. die Herzfrequenz nimmt ab, die Pupillengröße schrumpft und das Verdauungssystem kann komplexere Nahrungsmittel annehmen als Muttermilch.

Dr. Datis Kharrazian: “Auf der anderen Seite, wenn die Menschen älter werden, degeneriert ihr Gehirn und sie fangen an, zur sympathischen Dominanz eines Neugeborenen zurückzukehren. Sie entwickeln Verstopfung, eine Unfähigkeit, Nahrungsmittel zu verdauen, eine Unfähigkeit, Verdauungsenzyme zu produzieren, und eine erhöhte Herzfrequenz wegen schlechter Gehirnfunktion. Die sympathische Reaktion begrenzt auch den Blutfluss zu den Extremitäten und sie haben kalte Hände und Füße und chronische Pilzwucherungen auf ihren Nägeln. Sie ermüden auch schnell und kämpfen mit anderen Zusammenbrüchen der autonomen Funktion. Sie können ihren Geruchs- und Geschmackssinn verlieren, weil in ihren Nasengängen nicht genug Schleim vorhanden ist, was wiederum dazu führt, dass die Geruchspfade (olfaktorische Rezeptorneuronen) des Gehirns abnehmen. Eine häufige Todesursache von Senioren ist es, faules Essen zu essen, weil sie ihre Fähigkeit zu riechen oder zu schmecken verloren haben.”

Das sind ganz fantastische Informationen. Dr. Datis Kharrazian ist es gelungen, ein besonderes Werk zu schaffen – eines, das es zum Thema (gesundes) “Gehirn” zu lesen gilt – für all jene, die eins besitzen! Unterteilt ist dieses Buch in 21 Kapitel:

1. Gehirngrundlagen
2. Plastizität des Gehirns und Hoffnung
3. Das Falsche Gehirn
4. Die Bedürfnisse des Neurons
5. Blutzucker-Unausgewogenheit
6. Stress und das Gehirn
7. Gehirnzirkulation und Sauerstoff
8. Glutenunverträglichkeit und darüber hinaus
9. Die Darm-Gehirn-Achse
10. Hirnentzündungen
11. Was ist Neurologische Autoimmunität?
12. Einführung in Neurotransmitter
13. Acetylcholin
14. Serotonin
15. Gaba
16. Dopamin
17. Die Hormon-Gehirnverbindung
18. Alternative Therapien, Gehirnanregung, und Gehirnfunktion
19. Essentielle Fettsäuren
20. Toxine und das Gehirn
21. Das Gehirn-Gesundheit-Referenz-Handbuch

Schlussendlich beendet Dr. Datis Kharrazian sein exzessives Gehirn-Handbuch mit dem 21. Kapitel, dem Gehirn-Gesundheit-Referenz-Handbuch, und darin erwarten dem Leser einige feurige Überraschungen.

//Niluxx





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