Unsere Welt ist ein verzerrtes Spiegelbild der spirituellen Wirklichkeiten! Unsere Welt ist ein verzerrtes Spiegelbild der spirituellen Wirklichkeiten!
Diese materielle Welt ist nur eine verzerrte Widerspiegelung der spirituellen Welt. Sie ist der Schatten, die Abstraktion der spirituellen Welt, welche von echter Substanz... Unsere Welt ist ein verzerrtes Spiegelbild der spirituellen Wirklichkeiten!

Die im ‘Jetzt’ erfahrene materielle Welt ist zum Zeitpunkt des Erlebens existent, bzw. eine RealitĂ€t. Die Zeit ist jedoch die Vernichterin der materiellen RealitĂ€ten. Was heute existiert, muss morgen nicht mehr sein. Materie ist im Strom der Zeit beliebig umformbar. Es ist die Zeit, die alles erschafft, fĂŒr eine zeit lang manifestiert, und dann wieder vernichtet.

Dennoch hat diese endlos wandelbare Welt etwas BestĂ€ndiges, etwas von realem Wert fĂŒr den Suchenden: Sie ist die verzerrte Spiegelung der spirituellen RealitĂ€t. Der reale Hintergrund hinter der zeitweiligen Spiegelung ist die ewige transzendentale RealitĂ€t.

In der Reflektion, der materiellen Welt, fehlen die Dimensionen der Natur der Seele. Da wir meistens nur die materielle Welt wahrnehmen, herrscht ein stetiger Mangel. Die Seele ist von Natur aus ewig,  voller Bewusstsein und voller Freude. Der Mangel entsteht grundsĂ€tzlich aus der VergĂ€nglichkeit dieser Welt und dem eingeschrĂ€nkten und bedeckten Bewusstsein  – den stetig wiederkehrenden leidvollen Erfahrungen.

Die Erfahrung von Leid, VergĂ€nglichkeit und bedecktem Bewusstsein ist nicht eine “böse Absicht Gottes”, sondern lediglich die natĂŒrliche Folge aus dem Wunsch, ein von Gott abgewandtes egozentriertes Leben zu fĂŒhren.

Die ewige Seele ist unbegrenzt und kann daher durch etwas Begrenztes und Zeitweiliges niemals zu­frieden werden. Nur die Unbegrenztheit Gottes erfĂŒllt sĂ€mtliche BedĂŒrfnisse der Seele, ohne die direkte Gotteserfahrung kann die Seele nicht dauerhaft glĂŒcklich sein.

Illusionen sind in unserer Welt der Normalzustand, nicht die Ausnahme. Jeder hat seinen “Filter” der RealitĂ€t, die Ego-Brille mit persönlich gefĂ€rbten GlĂ€sern. Zu einem gewissen Maß sieht jeder nur das, was er gewohnt ist zu sehen oder was er sehen möchte (Resonanzgesetz).

Doch selbst wenn man die Welt der manifestierten Materie ohne Filter wahrnehmen wĂŒrde, mĂŒsste man erkennen, dass diese auch ohne Filter eine relative RealitĂ€t ist. Relativ deshalb, weil sie vergĂ€nglich ist. Die RealitĂ€t von heute ist die Vergangenheit von Morgen und somit nicht mehr existent.




Spirituelle RealitÀt als Ziel

Wenn etwas beschrieben werden soll, was jenseits unserer Wahrnehmung und somit unserer Erfahrungen liegt, fehlen die Bezugspunkte. Jegliche Beschreibungen werden von uns in den eigenen Erfahrungen gespiegelt. Da wir (das Selbst, die Seele) jedoch transzendental bzw. spirituell sind, können bei Beschreibungen ĂŒber die spirituelle RealitĂ€t tiefste Er-Innerungen und SehnsĂŒchte erwachen. Beschreibungen der transzendentalen RealitĂ€t können Tore sein, durch welche wir die Transzendenz erblicken können.

Die Spirituelle RealitÀt wird als eine unendliche, ewig wÀhrende Welt beschrieben. Diese Welt leuchtet aus sich heraus, und besteht aus der Form-gewordenen-Liebe.

Unter dieser „Form-gewordenen Liebe“ sollte man kein materielles Konzept vermuten. Es ist die reine Liebesenergie (prema bhakti), welche eine fĂŒr den Transzendentalisten sichtbare Gestalt annimmt und Grundlage fĂŒr die göttlichen Spiele (lila) der individuellen Seelen ist.

Die materielle Welt – eine verzerrte Spiegelung der spirituellen Wel!

Diese materielle Welt ist nur eine verzerrte Widerspiegelung der spirituellen Welt. Sie ist der Schatten, die Abstraktion der spirituellen Welt, welche von echter Substanz ist. Irgendwie hat unsere Seele, eine Bewohnerin der spirituellen Welt, jede Erinnerung an diese substanzielle Welt verloren. Doch die Merkmale der spirituellen Welt werden auf verdrehte Weise in diese materielle Welt heruntergespiegelt. Eben diese Welt wird uns auf diese verzerrte und unverstĂ€ndliche Art von unseren fehlerhaften Sinnen vorgetĂ€uscht. Die schlafende Seele ist selbst fĂŒr diese Verzerrung verantwortlich. Es ist dies das unausweichliche Ergebnis der falschen Nutzung des freien Willens, der ein fundamentales Prinzip der Seele ist. Die Seele ist frei zu entscheiden, ob sie der Absoluten Wahrheit dienen will. Genauso frei kann sie den gegenteiligen Weg einschlagen.

Dazu mĂŒssen wir zuallererst einmal klar zu erkennen versuchen, daß die Welt, wie sie uns von den materiellen Sinnen vorgegaukelt wird, nicht die Welt ist, mit der unsere Seele etwas zu tun hat. Die Seele gehört zu ihrer eigenen, davon getrennten Welt. Sie ist nicht bloß eine Abstraktion, noch ist die spirituelle Welt eines unserer materiellen Hirngespinste. Gerade das Gegenteil davon ist die wirkliche Wahrheit.

A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada


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  • Seelenliebe – ShanaÂŽShanti

    18. Dezember 2015 #1 Author

    Hat dies auf Seelenliebe rebloggt und kommentierte:
    Die reale Welt finden wir in unserem Innersten <3

    Antworten

  • systemsprengerin

    18. Dezember 2015 #2 Author

    Liebe in allem SEIN <3

    Antworten

  • Samhain

    18. Dezember 2015 #3 Author

    Erstmal vorweg: Ich bin vor einigen Wochen auf diese Seite gestossen und finde die Artikel (die mittlerweile zu meiner tĂ€glichen LektĂŒre gehören) ungeheuer inspirierend. Ein großes Dankeschön dafĂŒr!

    Es ist wahr, die materielle Welt ist nur ein Gedankenkonstrukt, wie in Platons Höhlengleichnis sehen wir nur eine Verzerrung, die wir fĂŒr die Wirklichkeit halten. Auch ich, obwohl mir die anderen Dimensionen immer bewusst waren, habe mich lange genug in diesen Illusionen verloren, trotz kritischem Blick auf das “System”- weil ich innerhalb dessen gedacht und agiert habe. Dann kam immer öfter die innere Stimme, die mich darauf hinwies, dass das Bild erkannt ist, dass es nicht noch mehr Puzzleteile braucht. Jetzt geht der Weg nach innen, nur dort ist Heilung und VerĂ€nderung möglich. Von Innen nach Aussen. Im Auge des Orkans ist Ruhe und Frieden.

    Eine schöne Art die anderen Dimensionen zu erkunden bzw. wahrzunehmen (neben dem bewussten wahrnehmen “was ist”), habe ich kĂŒrzlich auf youtube entdeckt:

    https://www.youtube.com/watch?v=iLZV26zUUhM
    https://www.youtube.com/user/zoson6/videos?shelf_id=1&view=0&sort=p

    Ich kann eigentlich nicht in Worten ausdrĂŒcken, was ich sehe und was es in mir auslöst, wenn ich in diese sich stĂ€ndig verĂ€ndernden Bilder eintauche. Es ist wie eine Art RĂŒckverbindung, ich finde wieder, was schon immer in mir war, ein sich stĂ€ndig neu kreierendes, pulsierendes Universum, voller Schönheit, ohne Gedanken wie etwas sein sollte. Es ist einfach, immer wĂ€hrend, unendlich, sich stĂ€ndig neu gebĂ€hrend.

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  • shandysanaya

    13. Februar 2016 #4 Author

    Hat dies auf shandysanaya rebloggt.

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