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Wann hat das alles angefangen? (Das Mysterium der Entstehung im Lichte der Nondualität) Wann hat das alles angefangen? (Das Mysterium der Entstehung im Lichte der Nondualität)
Ich wette, dass Du Dich in einem ruhigen Moment auch schon gefragt hast, wann das alles angefangen hat. Wann war der Moment, als “Ich”... Wann hat das alles angefangen? (Das Mysterium der Entstehung im Lichte der Nondualität)

Ich wette, dass Du Dich in einem ruhigen Moment auch schon gefragt hast, wann das alles angefangen hat. Wann war der Moment, als “Ich” (unser Verstand) zum ersten Mal da war? Üblicherweise versuchen wir diesen Moment mit der ersten Erinnerung herzustellen, und meistens ist es eine Erinnerung, als wir so richtig Angst hatten.

Aber, was wäre, wenn es diesen Zeitpunkt des ersten Ichs niemals gegeben hätte? Und was wäre, wenn es überhaupt keine Entstehung geben würde?

Wir sprechen heute also über unseren Verstand und die Illusion von Entstehung, d.h. Ursache und Wirkung. Ursache und Wirkung tauchen allerdings nur auf, wenn wir eine mentale Vorstellung von Kausalität halten. Wenn diese Vorstellung verschwindet, hört auch die Kausalität auf.

Das heißt jetzt, solange es die Vorstellung von Kausalität gibt, dreht sich das Rad von Entstehung und Verderben (Leben & Tod) weiter. Vom Standpunkte der Wirklichkeit aus ist alles ohne Entstehung (und Zeit), und deshalb kann es auch einen Zustand namens Vernichtung nicht geben.



Wichtig: Wir können also nur von Entstehung sprechen, wenn wir selbst unsere Perspektive des Wirklichen in eine Verschleierung gerückt haben! In dieser Verschleierung (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) können wir in keine Beziehung zu der Ursache treten, das heißt zu den äußeren Objekten. Da diese Beziehung fehlt, kann es ebenso keine irrtümliche Kenntnis geben. Es liegt in der Natur des Verstandes, Modifikationen anzunehmen, auch wenn diese keine absolute Wirklichkeit haben.

Wann ist unser Ich nun entstanden?!

Diesen Zeitpunkt gab es nicht! ..weil wir, die geboren sind, in Wahrheit überhaupt nicht geboren wurden (maya). Mit anderen Worten: Aus einem illusorischen Samen kann auch nur ein illusorisches Gewächs entstehen; Dieses ist dann weder ewig noch zerstörbar.

“Gott bewahre mich davor, mich selbst zu erkennen.” – Goethe

Unsere Begriffe von Entstehung und Vernichtung, Bewegung und Stillstand, sterblich und unsterblich sind stets beziehungsgebundene, empirische ‘Wahrheiten’, wenn man so will. Auch unsere Vorstellung des Samens und Keims muss noch bewiesen werden. Etwas das keinen gültigen Beweis hat, kann nicht als Hypothese einer kausalen Beziehung verwendet werden. Und sind wir ehrlich zu uns, dann müssen wir uns fragen, ob der Beweis der Beziehung zwischen Samen und Keim letztendlich nicht auch von unserer Erfahrung abhängt?

Es gibt keine Entstehung!

“Dein Verstand also hat keine Entstehung, auch die Dinge die er wahrnimmt, haben keine Entstehung. Diejenigen, die die Entstehung ihres Verstandes wahrnehmen, gleichen daher denen, welche die Spuren der Vögel sehen, die in der Luft hinterlassen worden sind. So sind der Verstand und das Bewusstsein niemals entstanden und die Seelen sind auch ohne Entstehung. Diejenigen, die das wissen, fallen nicht länger in Leid und Kummer.” (Zitat: Gaudapada)

Können wir das verstehen? Unsere Wirklichkeit ist ohne Entstehung, ohne Schlaf, ohne Träume und strahlt aus sich selbst heraus, weil das, was allem zugrunde liegt, von Natur aus selbstausstrahlend ist.

//Niluxx





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