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Wir tragen ein zerrüttetes, chaotisches Universum in uns! Wir tragen ein zerrüttetes, chaotisches Universum in uns!
Manchmal haben wir diese wiederkehrenden Gedanken. Und wenn wir diese Gedanken haben (z.B. etwas, woran wir arbeiten), erfordern diese Gedanken unsere Bandbreite. Aber wenn... Wir tragen ein zerrüttetes, chaotisches Universum in uns!

Manchmal haben wir diese wiederkehrenden Gedanken. Und wenn wir diese Gedanken haben (vielleicht etwas, woran wir arbeiten), erfordern diese Gedanken unsere Bandbreite. Aber wenn die Leute immer auf ihr Smartphone schauen, entzieht dieses Smartphone Prozente der eigenen Bandbreite.

Das fällt uns nicht sonderlich auf, denn wir arbeiten schließlich immer noch an unserem Gedanken. Aber eigentlich tun wir das nicht, denn wir befinden uns in zwei Strömungen zur gleichen Zeit – einerseits in dem Gedanken, und andererseits befinden wir uns in einem Fluss aus farbenprächtigen Icons, Nachrichten-Apps, Junk-Informationen, Meinungen, Breaking-Horror-News & Google!

Wenn man auf all die schlechten Dinge schauen will, muss man buchstäblich an die Milliarden Interaktionen denken, die die Menschen den Tag über haben – ein vibrierendes, endloses Geflecht. Manchmal scheitert eine Interaktion und wir sehen diese Person auf Youtube. Dann schauen wir den nächsten, und den übernächsten. Zusammen mit den Tagesmeldungen haben wir das Gefühl, dass die Welt völlig verrückt und gefährlich geworden ist.

Wir werden betäubt, betäubt gegenüber unserem eigenen realen Leben, weil wir Daten von überall einsaugen!

Sie gelangen in uns, und nun haben wir ein turbulentes Selbst. welches eine verdaute Version der Welt ist (und nur halb wahr). Deswegen haben wir auch bloß eine halbe Persönlichkeit, weil wir niemals richtig auf das schauen, was wir sind.

Wie oft denkst Du darüber nach, wer oder was Du bist?

Es ist das Verrückteste überhaupt! Warum können die Leute nicht stillsitzen und den Mund halten, für eine Zeit, länger als 10 Minuten? Wenn wir einen Freund fragen, ob er uns beim Spazierengehen begleiten möchte, geht das meistens klar. Fragen wir aber, ob er mit uns 10 Minuten still sitzen möchte, werden wir komisch (wtf) angesehen.

Könnte das auch ein Anzeichen dafür sein, dass wir in einer Simulation leben? ..dass die Menschen einfach nicht stillsitzen können? Und was ist da in unserem Geist, was uns langweilig, nervös oder heißlaufen lässt, wenn wir mal nicht etwas erledigen?

Ich denke, der Grund dafür ist, dass die Leute (wir) ein zerrüttetes, chaotisches Universum in sich tragen! Und wenn wir stillsitzen und auf nichts schauen, außer was um uns herum ist, sind wir gezwungen, die Tatsache zu akzeptieren, dass die meisten Störungen in unserem Leben mit einem inneren Strudel aus Gedanken und unentdeckten Gefühlen verbunden sind.

In jedem einzelnen Moment wiedererbauen wir ein Universum des Chaos, und wir werden wütend, wenn wir das Durcheinander der Welt wahrnehmen, das sich wiederholt; aber in unserem Inneren besteht ein Verhaltensmuster, das dieses Phänomen repliziert.

Wir geben vor, dass es nichts mit uns zu tun hätte, bis zu dem Punkt, dass es ein Mysterium ist. Der Geist erfindet eine Story um den Fakt abzutun, dass wir mit einem Fahrzeug unterwegs sind, das wir nicht kontrollieren.

Niemand möchte das hören – dass der Pilot seine Hände vom Steuerknüppel genommen hat und durchsagt: “Mal sehen, wohin uns das führt!” Aber das passiert die ganze Zeit. Die Leute nehmen ihr gesamtes Leben die Hände vom Lenkrad und wundern sich, warum die Fahrt derart holprig wird!

//Niluxx




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