Die Alten Buddhisten hatten recht – Die Welt ist eine Illusion! Die Alten Buddhisten hatten recht – Die Welt ist eine Illusion!
Buddha sagt, dass wir den Dieb mit unserem eigenen Sohn verwechselt haben. Im Shurangama Sutra offenbart er uns, dass das, was wir für die... Die Alten Buddhisten hatten recht – Die Welt ist eine Illusion!

Im Shurangama Sutra offenbart der Buddha, dass das, was wir für die reale Welt halten, nicht wirklich real ist, sondern verzerrte Wahrnehmungen der Realität sind, die durch die Wahrnehmung der Welt durch unseren Körper und seine Sinne entstehen – er nannte dies die falschen Wahrnehmungen, die aus dem individuellen Karma entstehen.

Verwenden wir die Analogie eines Menschen mit grauem Star, der die Illusion eines Halos um Lichter in der Nacht sieht – so sagt der Buddha, dass wir den Dieb mit unserem eigenen Sohn verwechselt haben. Wir haben den Schein als Wirklichkeit angenommen, so wie die Halos nicht real sind, aber für jemandem mit grauem Star echt scheinen können.

Illusionen sind Dinge, die scheinen wahr zu sein aber es nicht sind!

Die Alten Buddhisten hatten recht, wir haben den Dieb mit unserem eigenen Sohn verwechselt – halten den Schauspieler für wahrhaftig. Eine komische Welt!

“Verstehe, dass die Dinge nicht von sich selbst entstehen. Sie alle entstehen von Deinem eigenen einzelnen geistigen Impuls der Einbildungskraft, der sich irrtümlicherweise als Anschein festhält.” – Zen Master Pai-chang

Vor diesem Hintergrund fragen wir uns, was ist das Wesen dieser Welt? Ein Traum?

Also, wenn ein Traum geschieht, ist er lebendig, intensiv und scheint absolut real und wichtig zu sein. Aber dann wachst Du auf und er verschwindet in Bedeutungslosigkeit oder wird völlig vergessen.

Nimm Dir einen Moment Zeit, um über Deinen Tag nachzudenken. Was verbraucht Deine Aufmerksamkeit und nervt Dich? Ein Streit mit Deinem Partner? Die Sorge über eine Rechnung? Dein Style? Was auch immer es ist, es scheint wahrscheinlich ziemlich aufwendig und wichtig zu sein.

Aber an wieviele dieser Wichtigkeiten wirst Du Dich noch in einem Jahr erinnern? Und an wieviele kannst Du Dich aus dem letzten Jahr zurückerinnern? Der Punkt ist, dass diese Sachen auftauchen und auch verschwinden wie Träume, sie brauchen lediglich nur etwas mehr “Zeit”.

Die Alten Buddhisten hatten recht, alles kommt aus dem Nichts, kommt aus der Leere und kehrt zurück ins Leere. Alle unsere Worte des vergangenen Tages sind verschwunden. Wo ist die vergangene Woche, der vergangene Monat oder unsere Kindheit hingegangen? Sie entstanden, tanzten ein wenig, und jetzt sind sie zusammen mit dem letzten Jahrhundert, dem Mittelalter, den antiken Römern und Griechen verschwunden. Alle Erfahrung entsteht in der Gegenwart, hat seine Tanz und verschwindet.




Manchmal gehst Du in einen Film. Du siehst einen Actionfilm mit einem guten und einem bösen Typen darin – viele Kämpfe, Autos, die sich sehr schnell bewegen und Explosionen überall. Alles bewegt sich immer sehr schnell. Unser tägliches Leben hat diese Qualität, alles bewegt sich ständig, kommt und geht, nonstop! Es scheint, als gäbe es keinen Ruheplatz. Aber dieser Film ist wie das Kino bloß ein sehr langer Filmstreifen.

In einer Sekunde gibt es etwa 14-16 Frames. Jeder Frame ist ein separates Stück. Aber in jedem Frame läuft nichts. Alles ist ganz still. Jeder Frame, einer nach dem anderen, ist ein vollständiges Bild. In jedem Frame kommt oder geht nichts, oder erscheint oder verschwindet. Jeder Frame ist vollständige Stille.

Der Filmprojektor bewegt die Bilder sehr schnell, und alle diese Bilder laufen geschwind am Objektiv vorbei, so dass eine Aktion auf dem Bildschirm ohne Unterbrechung abläuft. Es gibt keinen Bruch in der Bewegung der Dinge. Aber tatsächlich, wenn wir diesen Filmstreifen nehmen und ihn mit unseren Händen ans Licht halten, dann bewegt sich da überhaupt nichts. Jeder Frame ist abgeschlossen. Jeder Moment ist eine völlig unbewegliche Handlung.

Unser Geist und das ganze Universum sind genauso. Die Alten Buddhisten hatten recht!

Die Welt ist eine Illusion, nicht im übertragenden Sinne, sondern buchstäblich!

“Es ist wie ein Bild, das in einem Spiegel reflektiert wird; Es wird gesehen, aber es ist nicht real; Der Geist wird von den Unwissenden als eine Dualität betrachtet, wenn er sich durch sein Gedächtnis im konstruierten Spiegel widerspiegelt. (…) Die Existenz des gesamten Universums beruht auf der Erinnerung, die seit der unbegreiflichen Vergangenheit angesammelt, aber falsch interpretiert worden ist.” – Das Lankavatara-Sutra

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  • Marco

    12. Juli 2018 #1 Author

    Absolut richtig! Deshalb wird man i.d.R. im Traum auch nicht bewusst, weil die Traumwelt vorübergehend die einzig existente Wirklichkeit ist und darüber hinaus nichts existiert. Alles ist vorübergehend und daher im Prinzip ohne jegliche Bedeutung, eben leer. Traum und Realität sind absolut aus dem selben Stoff gemacht. Es lohnt sich daher, sich ein wenig mit seinen Träumen auseinanderzusetzen.
    Es gibt aber einen Unterschied: Im Traum wird man “getragen”, es gibt einfach diesen Handelnden nicht. Ein Mädchen erscheint aus dem Nichts und ohne groß nachzudenken nimmt man es an die Hand und geht ein paar Schritte zusammen durch die Nacht. Dann löst sich die Szene in “Wohlgefallen” auf und es kommt was neues. Alles läuft von selber und man “erlebt” seine eigene innere Wahrheit.
    Aber die “echte” Welt ist anders. Jeden Tag aufs neue geht es mit einem bestimmten “Spielstand” weiter, jedes Handeln hat eine Konsequenz und man muss sehen, dass man ein Dach über dem Kopf hat. Wir sind gegeißelt, nur dafür dass wir leben. Welche Macht muss eigentlich in uns wohnen, wenn wir dermaßen unterdrückt werden? Wer ist Schöpfer unserer Träume?
    Aber die Buddhisten haben ihr Leben auch immer ganz normal weiter gelebt. Erleuchtung hin oder her, ohne Fleiß keinen Preis. Aber wenn man dieses und jenes als wertlos erkannt hat, kommt man der Freiheit – und nur darum geht es – ein gutes Stück näher und so erkennt man auch, dass es im Prinzip egal ist, ob man lebt oder stirbt. Alles wird sich dann oder wann in seine Bestandteile auflösen. Leider leben wir hier im Zeitraffer und deshalb nehmen wir es so ernst, weil es so solide erscheint und doch ist nichts dahinter….

    Antworten

  • Govinda

    13. Juli 2018 #2 Author

    Ein Traum in der Nacht erinnert uns an eine Welt in der wir ohne Anteilnahme Zuschauer bleiben. Ab und zu reagieren wir darin. Aber wir agieren nicht!!!
    Wir nehmen keinen bewussten Einfluss darauf!

    Und schau dir jetzt dein Alltagsleben an!
    Auch das ist ein Traum für dein wahres Selbst, der Zuschauer und Beobachter in dir. Du bist das!
    Und du reagierst nur auf das was dein Traum, dein Leben dir zeigt!

    Und jetzt….

    Stell dir vor, du schaffst es in der Nacht im Traum zu erwachen und endlich zu aggieren. Du beginnst bewusst dein Nachttraum selber zu gestalten.

    Was glaubst du, würde dir dann im Alltag gelingen?🤔🤔🤔

    Antworten

  • Govinda

    13. Juli 2018 #3 Author

    Der einzige Traum wo du selber agierst und gestaltest…. ist dein Tagtraum!

    Was sagt dir das?😉

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    • Marco

      16. Juli 2018 #4 Author

      Was sagt mir das? Ich weiß es nicht!
      Hab mich heute Nacht im Traum verlobt und mich dabei an die Alltagsrealität erinnert. Verlobung war okay, aber bitte bloß keine Kinder. Konnte also im Traum auf die gemachten Alltagserfahrungen zugreifen. War mir zwar voll bewusst, dass es sich gerade um das Erleben eine anderen Wirklichkeit handelt, war aber nicht wirklich luzide (prä-luzide?).
      Werde ab und an – wenn auch selten – im Traum luzide. Versuche ich dann aber wirklich zu agieren, dann löst sich der Traum meistens wieder auf. Von daher lieber zurückhalten. Ist ja im “echten” Leben manchmal auch besser, da sich ansonsten nur Wiederstände ergeben.
      Es gibt diese enge Verzahnung zwischen Traum und Realität ja wirklich, das merkt man daran, dass manche Träume kurze Zeit später wahr werden. Es wird ja nicht nur die Vergangenheit aufgearbeitet, sondern vielmehr die Zukunft vorbereitet. Die Zukunft ist ja eh von der Vergangenheit geschwängert. Die Realität ist m. M. n. ein “Wabern” von verschiedenen Wahrscheinlichkeiten, von denen wir infolge eines Entscheidungsprozesses eine “anwählen” und dann als Wirklichkeit erleben. Es ist doch auch so, dass wir Ereignisse gemäß unserer mentalen/emotionalen Ausrichtung in unser Leben ziehen. Irgendetwas steuert uns, unser Leben und unsere Träume. Alles ist determiniert was durch das Vorhandensein verschiedener Zukunftsszenarien maskiert wird. Ich sehe es so, dass wenn sich zB meine Tochter heute ein Bein bricht, parallel dazu eine Realität existiert, wo das Bein gesund ist.
      Ergo: Traum und Realität sind eins. Außerhalb von Geist gibt es nichts. Selbst der ekeligste Dreck ist nur eine Projektion des Geistes und außerhalb der 5 Sinne nicht erfahrbar.
      Nur was sagt mir das alles? Ich habe keinen Plan. Es gibt ja auch so Geschichten, wo Leute es angeblich geschafft haben, die physische Realität vollständig zu wechseln. Das wäre mal ein Ding: Alles würde sich in Wohlgefallen zugunsten einer neuen, viel aufregenderen Wirklichkeit auflösen. Meinst du das?

    • Govinda

      16. Juli 2018 #5 Author

      @Marco

      Genau das meinte ich!

  • Anonymous

    14. Juli 2018 #6 Author

    Wie hieß es so schön und richtig vor kurzem bei Silke Schäfer: ” Du bist der Raum in dem Du als Deine eigene Schöpfung erscheinst!” So ist es! Also laßt uns Schöpfer sein! Herzlichst Gabriele Schweizer www.schoepferlaecheln.de

    Antworten

  • Serge Deutschmann

    14. Juli 2018 #7 Author

    Ganz so einfach ist das nicht, wie die Buddhisten es in ihrer Selbstgefälligkeit propagiert haben. Das Konzept bricht nämlich sehr schnell zusammen, wenn vor deinen Augen kleine Kinder getötet oder Frauen geschändet werden.

    Hier werden Lektionen gelehrt und Erfahrungen gemacht. It’s a learning process! Es hat Bedeutung, und zwar für deinen zukünftigen Weg.

    Antworten

    • DENKE-ANDERS-BLOG

      16. Juli 2018 #8 Author

      Danke für deinen Kommentar, Du sprichst wahrscheinlich das verlorene, generative Prinzip an! Darüber kannst du >>HIER<< ausführlich nachlesen.

    • Govinda

      16. Juli 2018 #9 Author

      Illusion bleibt Illusion….
      …selbst das eckeligste, wie Marco meinte.

      Es sind nur wir, die alles interpretieren und schwach sind um manches zu ertragen!

      Die Frage ist immer: kann ich etwas selber an der erlebten Situation ändern???

      Wenn ich sowas sehen würde, was du angeführt hast…. würde ich mir wünschen, die Macht zu haben es sofort zu stoppen.
      Ansonsten…. müsste ich es voller Schmerz…. AKZEPTIEREN!

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