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Jeder erreicht Moksha schließlich! Jeder erreicht Moksha schließlich!
Im hinduistischen Denken ist das Leben ein Kreislauf. Menschen werden geboren, sterben und werden dann in ein anderes Leben wiedergeboren. Dieser Zyklus heißt Samsara.... Jeder erreicht Moksha schließlich!

Im hinduistischen Denken ist das Leben ein Kreislauf. Menschen werden geboren, sterben und werden dann in ein anderes Leben wiedergeboren. Dieser Zyklus heißt Samsara. In Samsara zu existieren bedeutet zu leiden. Menschen werden verletzt. Sie werden krank, sterben und lassen ihre Lieben zurück, die trauern. Das Ziel frommer Hindus ist es also, diesem Kreislauf von Schmerz und Leiden zu entkommen. Die erfolgreiche Flucht aus Samsara wird Moksha oder „Befreiung“ genannt.

In der Befreiung gewinnt oder verliert die Seele nichts und erfährt auch keine Transformation. Sie kehrt einfach in ihren natürlichen und ursprünglichen Zustand zurück und erstrahlt dann im eigenen Lichte, wenn die Unreinheiten des Geistes und des Körpers, die sie umgeben, vollständig aufgelöst sind.



Das Besondere ist, dass das Konzept der Befreiung einzigartig für die religiösen Traditionen Indiens ist. In anderen Religionen hört man nichts davon, obwohl sie sich möglicherweise auf die Option eines ewigen Lebens beziehen, das durch die Gnade Gottes verdient wird, oder durch die Treue zu einem bestimmten Glauben. Der Hinduismus glaubt nicht, dass jemand mit einem physischen Körper oder einem ätherischen Körper in den unsterblichen Himmel aufsteigen kann. Nur reine Seelen können dorthin gehen, die in jeder Hinsicht gottgleich sind. Dafür müssen sie völlig rein und frei von jeglicher Form von Unreinheit, Materialität, Dualität und Täuschung sein.

Nach hinduistischen Schöpfungstheorien werden Seelen gebunden, wenn sie unter den täuschenden Einfluss der Natur geraten. Sie hält sie durch ihre Instrumente der Täuschung, der Dualität, der Wünsche, der Eigensinne, des Egoismus und der Unwissenheit gefesselt. Sie erlangen Befreiung, wenn sie völlig frei von ihnen sind, und entfernen alle Spuren von Materialität und Unreinheiten, die sich wie eine Wolke um sie herum angesammelt haben.

In der Bhagavad-gita (6.20–23) steht dazu:

“Perfektion ist gekennzeichnet durch die Fähigkeit, das Selbst durch den reinen Geist zu sehen und das Selbst zu genießen und sich daran zu freuen. In diesem freudigen Zustand befindet man sich in grenzenlosem geistigem Glück, das durch transzendentale Sinne verwirklicht wird. Wenn man sich so etabliert, weicht man nie von der Wahrheit ab, und wenn man dies erlangt, glaubt man, dass es keinen größeren Gewinn gibt. Wenn man so gelegen ist, wird man auch inmitten größter Schwierigkeiten niemals erschüttert. Dies ist in der Tat die tatsächliche Freiheit von jeglichem Elend, das sich aus dem materiellen Kontakt ergibt.”

Wenn die einzelnen Seelen sich ihrer ewigen und unzerstörbaren Natur bewusst werden und die Grenzen überwinden, die ihnen die Natur durch Yoga oder Selbsttransformation auferlegt, gewinnen sie Freiheit und kehren in ihren göttlichen Zustand zurück. Nachdem sie ihre sterblichen Körper abgelegt haben, steigen sie zur höchsten, spirituellen Dimension auf.

Für diejenigen, die sich dafür entscheiden, auf Moksha hinzuarbeiten, gibt es keinen einzigen Weg. Jede Tradition hat ihre eigene Vorstellung davon, wie diese endgültige Befreiung erreicht werden kann, und es gibt in jeder Tradition viele verschiedene Wege zum Moksha. “Aber, die Freiheit, für die sich die Menschen interessieren, kann nur am Punkt des Todes geschehen. Jeder erreicht „Moksha“ schließlich!” – U.G. Krishnamurti

//Niluxx




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