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Machen wir uns nichts vor: Die Grundlagen unseres Gehirns sind Schmerz und Leid! Machen wir uns nichts vor: Die Grundlagen unseres Gehirns sind Schmerz und Leid!
Wenn Du Dich mal zurückerinnerst, in Momenten der Freude, möchte ich Dich fragen, ob diese Freude vom Gehirn kam? Ich habe mir diese Frage... Machen wir uns nichts vor: Die Grundlagen unseres Gehirns sind Schmerz und Leid!

Wenn Du Dich mal zurückerinnerst, in Momenten der Freude, möchte ich Dich fragen, ob diese Freude vom Gehirn kam? Ich habe mir diese Frage gestellt, und musste feststellen, dass niemals Freude oder Positivität vom Gehirn her kamen.

Tatsächlich sind Schmerz und Leid die Grundlage unseres Gehirns, und das wurde von der Evolution so festgelegt!

Wir haben also die Evolution, die uns in dieser Weise geprägt hat. Die Ausprägung eines Gehirns hat sich bei allen unterschiedlichsten Lebewesen als ein effizientes System erwiesen. Informationen (o. Reize) können eintreten und ein Beschluss wird geformt, der dann als Bewegung an den Körper rückgekoppelt wird. Wir nehmen an, dass die Ausbildung eines Gehirns durch die Umwandlung körperlicher Wahrnehmung in körperliche Bewegung angeworfen wurde.



Die ersten Wertevorstellungen, die aus Urteilskriterien im Gehirn entstanden sind, und die im Laufe der Evolution die Eingabe in Ausgabe umwandelten, waren Schmerz, Unwohlsein, Leid und Gefahr! (Reptilian Complex) Daraus ergibt sich folgender Antrieb, nämlich dem Schmerz zu entkommen. So entstand die Lust! Das heißt in allen Säugetieren wurde ein neuronales Netzwerk »Belohnungssystem« geschaffen, durch welches wir Lust empfinden (Lust aus Schmerz). Aber diese Lust ist nicht real!

Der Buddhismus lehrt: “Alles ist Leid!” Daher ist auch die Lust in gewissem Sinne bloß ein stärkeres Leiden! (Upgrade: Gehirnsoftware in Patanjalis Yoga Sutras)

Wenn wir demnach das Leiden durch ein stärkeres Leiden ersetzen, z.B. Alkohol trinken, spritzen oder ritzen (Boderline), spüren wir ein Moment lang den ausgelöschten Teil als angenehm. Aber kurz darauf stört uns das aktuelle Leiden und es kommt der Befehl, dass wir dringend nachlegen sollten.

Wir dürfen jetzt davon ausgehen, dass dieses System, das Leiden und Unangenehme zu fliehen oder zu ertragen, womöglich als Erstes herausgebildet wurde, und dass sich ein Teil dieses Mechanismus entwickelte, um in uns Menschen das Unlustvolle in Lust zu verwickeln.



Leben heißt Leiden, und wir sind wirklich gut im Leiden!

Hast Du das mitbekommen, dass es Menschen gibt, die nach einem Schlaganfall oder Unfall mit einer Hirnverletzung in einem der beiden Frontallappen kein Gefühl von Leid oder Gefahr haben? Sie wirken tatsächlich glücklich und ihr Verstand arbeitet, so dass sie wissen, dass sie eine Hirnverletzung haben. Sie behaupten, dass ihr aktueller Zustand so schön sei, dass sie keinesfalls zurück wollen. Weil sie aber ihr Gefühl von Gefahr, Schmerz und Leid verloren haben, sind sie nicht mehr fähig selbstständig zu leben, denn um zu überleben, folgen wir nicht der Lust, sondern fliehen die Gefahr.

Leben heißt Leiden: Wie gehen wir damit um?

Es scheint total verdreht, und vielleicht ist es das auch, dass unsere Wissenschaft solch einen Kult um unser Gehirn entwickelt hat. Negative Emotionen bilden die Grundlage des Gehirns, machen wir uns nichts vor! Das Leid und die Schmerzen standen am Anfang und halfen dem Menschen in dieser Welt zu leben. Wir müssen das akzeptieren und von dort aus unsere Überlegungen tätigen, um dieses zweischneidige Schwert so zu verwenden, ein gutes Leben gebacken zu bekommen.

//Niluxx






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